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Themen in Bearbeitung:

Gegenwrtig sind Fachberichte zu folgenden Themen in Bearbeitung:

CRT-Herzschrittmacher zur Therapie der Herzinsuffizienz
Eine Herzinsuffizienz ist dadurch gekennzeichnet, dass der Herzmuskel nicht mehr hinreichend in der Lage ist, mit einem adquaten Druckniveau die vom Krper bentigte Blutmenge in den Krper zu pumpen. Bei den schweren Verlaufsformen handelt es sich um eine fr den Patienten sehr belastende Erkrankung, die letztlich zum Tode fhrt.
Typische Symptome der schweren Herzinsuffizienz sind pathologische Wasseransammlungen in den Geweben (deme) und Luftnot (Dyspnoe). Diese knnen bereits in Ruhe oder unter geringer Belastung auftreten. In der Schweiz sind ber 150‘000 Menschen von einer Herzinsuffizienz betroffen. Neben der medikamentsen Therapie besteht neu die Mglichkeit, die Pumpleistung des Herzens mit einem speziellen Herzschrittmacher zu strken (sogenannte kardiale Resynchronisations-Therapie, englisch „CRT“).
Im Rahmen der vorliegenden Fragestellung wird untersucht, ob eine Therapie mit CRT-Schrittmachern im Vergleich zu anderen Therapieverfahren fr die betroffenen Patienten mit einem relevanten Vorteil bezglich berlebensdauer und Lebensqualitt verbunden ist. Hierbei werden auch die potentiell negativen Wirkungen des Therapieverfahrens und das Kosten-Wirksamkeits-Verhltnis dieser sehr teuren Gerte dargestellt.

HTA-Bericht zum Vergleich operativer vs. konservativer Therapien von Diskushernien der Lendenwirbelsule
Hintergrund:
Rckenbeschwerden sind hufig und knnen vielfltige Ursachen haben, die sich jedoch nicht immer eindeutig einer medizinischen Diagnose zuordnen lassen. Eine bekannte und spezifische Ursache fr Rckenbeschwerden sind Bandscheibenvorflle (Diskushernien). Bandscheiben bestehen aus einem Gallertkern und einem fibrsen Ring. Beim Bandscheibenvorfall tritt ein Teil des Gallertkerns durch den fibrsen Ring hindurch aus. Der Bandscheibenvorfall kann – muss aber nicht – Beschwerden verursachen. Wenn der Bandscheibenvorfall auf einen der rechts und links der Wirbelsule austretenden Rckenmarksnerven drckt, kann dies Schmerzen im jeweiligen Bein, Muskelschwche oder –lhmung, Gefhlstrungen und Taubheit verursachen. In diesem Fall spricht man von einem radikulren Syndrom bzw. einer Radikulopathie. Die Lendenwirbelsule ist aufgrund ihrer hohen Beweglichkeit besonders anfllig fr Bandscheibenvorflle.1
Bandscheibenschden mit Radikulopathie aufgrund eines Bandscheibenvorfalls, vor allem im Bereich der Lendenwirbelsule, waren mit 9'892 Fllen 2012 die sechsthufigste Diagnose fr einen stationren Aufenthalt in Krankenhusern in der Schweiz.2 In Deutschland wurden im Jahr 2010 etwa die Hlfte aller stationren Patienten (49.7% der Frauen und 55.8% der Mnner) mit dieser Diagnose operativ behandelt. 3 Fr die Schweiz sind die Zahlen vermutlich hnlich.
Fragestellung: Ziel des HTA-Berichtes ist, primr operative mit primr konservativen Therapieanstzen fr die Behandlung von Bandscheibenvorfllen der Lendenwirbelsule mit radikulrem Syndrom zu vergleichen. Operative Therapieanstze sind zum Beispiel die interlaminre Fenestrierung und endoskopische interlaminre und transforaminale Verfahren.  Konservative Therapieanstze sind unter anderem medikamentse Therapien mit Schmerzmitteln oder Entzndungshemmern, Physiotherapie, Manualtherapie, oder Kombinationen dieser Therapien. Die klinische Wirksamkeit und Sicherheit wird anhand von randomisiert-kontrollierten Studien beurteilt. Der Bericht wird zustzlich Analysen zum Kosten-Wirksamkeitsverhltnis der untersuchten Therapien,  den Auswirkungen auf die Kosten des Gesundheitswesens, sowie eine Untersuchung der ethischen und legalen Implikationen enthalten.

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